//Wasser und Abwasser im Tiny Guest House

Wasser und Abwasser im Tiny Guest House

„In Bad und WC ist alles okay.“ Mit diesem griffigen Slogan warb vor 15 Jahren ein Hersteller von Hygieneartikeln für seine Produkte. Aber eignet er sich auch für ein Tiny Guest House? Welche Lösungen gibt es für die Wasserversorgung, für Dusche und Toilettenspülung? Wir stellen Sie Euch vor.

Eines vorweg: Wie ein Tiny Guest House ausgestattet werden soll, entscheidet natürlich einzig und allein dessen Käufer. Möglich ist vieles, gerade in Sachen Bad und WC. So kann man sich sein Traumhäuschen zum Beispiel von vorneherein als kleinen Wellnesstempel mit Komfortdusche, Badewanne und Sauna errichten lassen. Und ebenso ist es möglich, es quasi nackt ohne jede Einrichtung zu erwerben, um es dann selbst auszustatten, zum Beispiel mit einem weitgehend autarken System inklusive Regenwassernutzung und Komposttoilette. An dieser Stelle aber soll es heute um etwas anderes gehen: die ideale sanitäre Ausstattung für ein Tiny Guest House, das als stationäre Ferienwohnung genutzt werden soll.

Jeder Käufer eines Tiny Guest House kann sich sein Traumbad aus einem bunten Spektrum unterschiedlicher Sanitärlösungen individuell aussuchen. Am einfachsten geht das, wenn das Gelände bereits an ein Trinkwasser- und ein Abwassersystem angeschlossen ist. Die heiße Morgendusche, unbegrenztes Wasser aus dem Hahn, die gewohnte Toilette mit Wasserspülung – in einem Tiny Guest House muss der Feriengast dann auf nichts verzichten.

Dafür konzipiert, zwei bis drei Personen zu jeder Jahreszeit größtmöglichen Wohnkomfort auf engem Raum zu bieten, gehört ein intimer Sanitärbereich mit Dusche, WC und Waschbecken zur Standardausführung. Hier sind die Nasszellen mit praktischen Schiebetüren vom Wohnbereich abgetrennt. Gute Erfahrungen haben wir insbesondere mit dem ultraleichten und großflächigen Materialsystem RESOPAL SpaStyling® gemacht, denn es kommt mit wenig Fugen aus und genügt hohen Ansprüchen an Optik und Hygiene.

Mit welchen Sanitäranlagen die Nasszellen im Einzelnen bestückt werden, bleibt dem Käufer überlassen. Die Modellvielfalt ist so groß, dass hier jeder seine persönlichen Vorlieben und Designvorstellungen verwirklichen kann.

Was die Versorgung mit heißem und kaltem Wasser aus dem Hahn angeht, überzeugt uns insbesondere der sogenannte „Quooker“. Und das nicht nur, weil man mit dieser speziellen Mischbatterie nicht mehr auf den Wasseranschluss der jeweiligen Kommune angewiesen ist. Die Lösung stammt aus den Niederlanden und ist so praktisch, dass man sie dort schon heute in jedem fünften normalen Haushalt findet.

Der Quooker ist ein fest auf der Arbeitsplatte installierter Wasserhahn, der auf das Reservoir eines nach dem Prinzip der Thermoskanne isolierten drei oder sieben Liter fassenden Behälters zurückgreift. Er erzeugt einen mit Luft versetzten Sprühstrahl, an dem man sich nicht verbrühen kann. Ausgestattet mit einem kindersicheren Bedienknopf und einem doppelwandigen Hahnauslauf, dessen Außenseite sich nicht erhitzt, gewährt er jederzeit Zugriff auf kochendes Wasser.

Damit ist das Gerät auch ein nützlicher Helfer für Hobbyköche. Mit dem Quooker kann man beispielsweise Kartoffeln oder Reis kochen, Spargel garen, Gemüse blanchieren oder Couscous zubereiten. Und dank der patentierten Hochvakuum-Isolation ist sein Energiebedarf nicht größer als der eines handelsüblichen WLAN-Routers. Im Zusammenspiel mit einer Solaranlage auf dem Dach kann er somit auch ein sinnvoller Bestandteil einer autarken Gesamtlösung sein. Doch dazu aus gegebenem Anlass mehr am 22. April. Dann feiern wir den der „Tag der Erde“.

https://www.quooker.de/de

2018-05-04T10:36:19+00:00 10. April 2018|